geschichten, gedanken, mit und ohne rheimen

von edit arokszallasi


Samstag, 12. August 2017

Keine Zeit, es tut mir leid...

Es tut mir leid, ich habe keine Zeit...
Ich habe keine Zeit, darauf zu schauen, was nicht geht, was nicht funktioniert. Ich habe keine Zeit, mich zu begrenzen, mich zu stoppen. Ich habe keine Zeit, mich und dich zu bewerten, was an uns falsch ist. 
Ich habe keine Zeit, mich zu beklagen, mir Sorgen zu machen. Es tut mir leid, ich habe keine Zeit.

Weil... naja, ich habe so viel zu tun. Ich gestehe, ich muss einiges jetzt nachholen, weil ich jahrenlang diese vernachlässigt habe. Ich muss viel lachen, ich muss tanzen, ich muss alles sehen, hören, lesen, was mich inspiriert, ich muss meine Träume folgen, ich muss darauf fokusieren, was ich möchte, ich muss noch so viele großartige Leute kennenlernen, ich muss finden, was mir jeden Tag Spaß macht, ich muss Leidenschaft spüren, ich muss mein Leben genießen. Naja, ich muss es eigentlich nicht...ich will aber. Ich bin so ein Glückspilz, dass ich keine Zeit habe...keine Zeit für anderes, als diese Freude erleben und teilen.

Keine Zeit

Herr und Frau Stress geben nie auf. Sie wollen mich kontaktieren. Sie rufen mich jeden Tag an, sie schreiben Emails, sie stehen vor meiner Tür. Sie sagen, sie müssten dringend etwas mit mir besprechen.
Ich muss sie leider immer öfter um ihr Geduld  bitten, weil ich ja keine Zeit für sie habe. Sie haben leider kein Verständnis dafür, sie fühlen sich beleidigt. Sie sagen, ich sei unzuverlässig, verantwortungslos, respektlos, und nehme das Leben nicht ernst. Das stimmt aber nicht. Ich will niemanden ignorieren, habe einfach nur keine Zeit für alle. Weil ich so viel zu tun habe.
Wenn sie auch so viel zu lachen hätten, wie ich. Wenn sie auch so viele Ideen hätten, wie ich. Wenn sie auch ihre Herzensprojekte machen würden wie ich. Dann würden sie verstehen, warum ich keine Zeit habe.
Und dazu kommt noch, dass ich in den letzten Zeiten vieles vergesse. Ich vergesse zum Beispiel mich zu beklagen, und zu streiten. Das kam mir davor nie vor. Es steht zwar auf mein todo-Liste, ich vergesse es trotzdem. Letztes Mal auf der Strasse kam mir Fr. Traurigkeit entgegen. Sie hat mich begrüßt, und ich habe sie gar nicht erkannt. Was glaubst, wie traurig sie jetzt ist. Ich habe wieder jemanden beleidigt, und das ganz unabsichtlich. Einfach, weil mich mein Gedächtnis in Stich lässt!

Jetzt habe ich vor, das alles wieder gut zu machen. Ich werde meinen lieben Bekannten Entschuldigungs-Geschenke schicken. Ein Stück von meiner Freude. Meine Freude ist was ich am liebsten habe. Ich teile es gern mit ihnen. Vielleicht werden sie mir einmal verzeihen.



Samstag, 22. Juli 2017

schnarch, mein schatz

schnarch
mein
schatz,
in meine
ohren,
ich lieb`
es hören,
wird mich
niemals
stören,
kann dir
schwören

nur bis morgen
bitte dich
mit dem atmen
aufzuhören

Freitag, 16. Juni 2017

Vom Baum fallen

Eine schöne, leise Melodie, die mich aufweckt. Moment mal...wo bin ich? Gestern habe ich in meinem Bett eingeschlafen, und jetzt...bin ich in einem Wald und liege unter einem riesengrossen Baum. „Träume ich gerade? „Nein.“ - höre ich eine tiefe Stimme.
Aber ich sehe niemanden. „Wer spricht da?“
„Ich sitze da oben, auf dem Baum.“
Ich schaue zu, und muss lächeln. Ein alter Mann mit langem grauen Bart liegt in einer Hängematte, isst Kirschen und spuckt die Kirschkerne runter.
„Hör auf! Du hast einen auf mich gespuckt!“
„Entschuldige“ - lacht er und zeigt mit der Hand, er ladet mich ein auf seinen Sitzplatz.
"Ok, das träume ich sicher" - denke ich mir und klettere langsam und neugierig auf dem Baum immer höher.
„Hallo!“ - gebe ich ihm Hand - „Mein Name ist Hanna.“
„Grüss dich, Hanna, schön dass du da bist. Habe schon auf dich gewartet. Nimm dir Kirsche. du magst sie ja.“
„Mmmmm, die schmecken ja gut...wieso hast auf mich gewartet? Kennen wir uns? Was ist dieser Ort, wo bin ich eigentlich?
Wer bist du?“
„So viele Fragen aufeinmal, haha! Ich bin Wlanton. du bist aus deiner Realität in eine andere gerutscht. In eine für dich unbekannte Welt. Weil du in den letzten Zeiten dein Leben aufgeben wolltest.“
„Ach ja...mein Leben...naja, ich habe schon überlegt, was mein Leben für einen Sinn hat. Laufe immer die gleiche Runden, habe die gleiche Problemen, streite über die gleichen Fragen.
„Verstehe.“ - sagte er.
„Genau gestern bin ich zum Punkt gekommen, wenn sich mit mir nichts ändert, dann will ich morgen nicht mehr aufstehen. Weisst du, grundsätzlich bin ich ein fröhlicher Typ. Habe keinen Grund dazu, sterben zu wollen. Aber auch keinen Grund zum Leben, wenn es so weitergeht.“
„Ich weiss. deswegen bist jetzt hier.“
„Du kannst mir vielleicht helfen?“
„Ich kann dir erzählen, wie du dir selber helfen kannst. Willst du?“ In diesem Moment habe ich einen Riss gehört, oh nein, die Hängematte hält nicht weiter....und wir beide sind vom Baum runtergefallen. Ich hatte Angst, doch komischerweise hat es gar nicht weh getan.
„Das ist eine andere Realität, ich habe dir gesagt. Da passieren die Sachen anders als in deiner Welt.“
„Es gefällt mir da!“ - habe ich überrascht gelacht.
„Egal, ob ich es träume oder nicht. Können wir das bitte nochmal machen?“
„Was meinst du?“
„Na das mit der Hängematte, vom Baum runterfallen.“

„Gerne.“

Samstag, 1. April 2017

Urlaubsvertretung

Lieber Herr Gott,
ich kenne dich doch!
Du willst allein schaffen,
alles selber machen...

Darf ich dich fragen,
was andere nicht wagen? 
Warum Du, höchster Chef,
niemals auf Urlaub gehst?

Ich bin mir sicher,
Du, in deinem Alter,
hast Recht auf hundert Jahren
bezahlte Urlaubstagen.

Du sollst nur sagen,
wer kann Vertretung machen.
Oder vertraust niemandem,
die Welt in der Hand zu halten?

Sonntag, 19. März 2017

Tango

Halt` mich eng,
ich lasse mich
führen,
so schön wieder
dein Herz
spüren. 
Ich muss jetzt
den Kopf 
links drehen,
tut mir leid,
ich tue dich
ignorieren.
Das wünscht 
das Tango
und unser 
Tanzlehrer, 
leidenshaftlich
in Knien gehen.
Kann nur
dich sehen...
Jetzt willst
auf Pause
gehen???

LAMPenfieber

auf tanzparkett
stehen,
die schritte
nicht verstehen,
verzweifelt sehen,
trotz lampenfieber
gehen

den krampf
aufgeben,
üben und
gas geben,
fehler nie
übel nehmen,
langsam und
schnell
schweben

(nach immer
mehr spass
sehnen)

und ihr fragt wo?
in der Lamp-Tanzschule in Wien, wo sonst?
http://www.tanzschule-lamp.at

Samstag, 18. März 2017

alte fade Aberglaube

Alte fade
Aberglaube,
sei so lieb und
jetzt verschwinde!

Eins und zwei und drei,
mit dir ist es vorbei.

Liebe neue
Aberglaube,
was wär`möglich
für mich heute?

Vier und fünf und sechs,
zeig was grossartiges!

mamas auf den bäumen

sie sitzen
jeden nachmittag
auf einem baum,
und schweigen,

die mamas
auf den zweigen,
bleiben gern,
und verweigern

den stress,
den lärm,
und träumen,
auf den bäumen.

Donnerstag, 16. März 2017

Faire Affaire

Buchstaben 
führen
faire
Affaire,
verführen
zum
Lesen,
die
Welt
anders
sehen.

Sie
sind
echte
Kavalier,
laden
dich
ein,
in
ihr
Atelier.

Sprechen Sie buchstabisch?

Sprechen Sie 
buchstabisch?
Kommt Herr O
zu meinm Tisch.
Verstehen Sie
nicht romantisch,
aber Sie sind
gigantisch!
Gigantisch schön,
und ich bleibe...
auf Ihre Antwort
gern warte.

Mittwoch, 15. März 2017

Buchstaben können

Buchstaben
können
hervorragend
flirten,
sie
sind
Experte,
hörst
ihre
Komplimente?

Flirten

Flirten
ist wie
Luft
fürs
Leben,
ladet
ein,
verführt 
zum
Spielen.
Spannende
Spannung
hin
und 
her,
strahle
vor
Freude,
ich
wünsch
mir
noch
mehr.

was willst?

was willst
von deinem leben,
nur überleben,
egal auf welchen
wegen gehen
oder eher was
erleben,
deine träume
an hand nehmen,
in der welt
was bewegen?
was willst
von deinem leben?

Sonntag, 12. Februar 2017

Geheimnisse aus Posterneuburg (5)

Ich hab‘s! Er ist der Mann aus meinen Träumen! Wenn ich es verstehe...
Hallo meine Liebe! Hat sie plötzlich Tante Agnes ` Stimme gehört. Was machst Du da alleine?
Darf ich dir vorstellen, mein alter Freund Henry Moos. Henry, das ist meine Mitzi, die Enkeltochter meiner Schwester, Emma.
So ein Zufall, dass wir uns da treffen, Mitzilein! Wir gehen gerade in den Cafe Lavendel, ich muss endlich ihre stadtbekannte Buchtel kosten! Kommst mit? Ich würde mich so freuen!
Mitzi war verwirrt, der Freund von Tante Agnes ist der Mann ihrer komischen Träumen, mit dem er gerade im  Kino getroffen hat! Genau, er mit dem Hut! Das kann ja nicht wahr sein. 

Ich gehe sehr gern mit, Buchtel möchte ich auch gern essen!  - sagte Mitzi zu ihrer Tante. Sie wollte herausfinden, wer zum Teufel dieser geheimnissvolle Herr, dieser wie heisst er...Herny ist...


Geheimnisse aus Posterneuburg (4)

Ein grosses Popcorn bitte! Mit Cola, sagte sie leise dazu.
Der Kinosaal war schon voll. Mitzi setzte sich in der Reihe 13, am Sitz 7. neben einen alten Mann. Der komischerwiese einen Matrosenhut getragen hat. Und warte mal! Was steht auf dem Hut? Ein Zeichen vom Omas Tagebuch. Was soll das schon wieder?
Egal, Zufall...sagte sich Mitzi.
Ihre Gedanken haben aber immer wieder beim Hut gelandet.
Als der Film, den sie übrigens ziemlich langweilig fand, zu Ende war, hat sich Mitzi zum alten Mann gedreht.
Schönen guten Tag. Mir ist dieses interessante Symbol auf ihren Hut aufgefallen. Darf ich Sie fragen, wofür das genaue steht?
Ich habe keinen Schimmel, junge Dame. Ich habe dieses alte Stück vor Kurze auf dem Flohmarkt hier in Posterneuburg  gekauft. Die junge Frau, die mir verkauft hatte, hatte noch viele von diesem Modell. Sie könnten Ihnen vielleicht mehr über die merkwürdige Motiv sagen.
Wie hat ihnen dieser franzözische Film gefallen? Ich liebe den Humor der Französen!
Mitzi hatte ein Geefühl, er kennt den Mann. Aber woher kam er so bekannt vor...hm...

Samstag, 28. Januar 2017

mit rheimlichen Grüssen

Sehr geehrte Jury!

Lesen Sie bitte,
meine Gedichte,
lassen Sie wissen,
wie Sie sie finden.

Mit Ihrer Kritik
kann ich umgehen,
seien Sie ehrlich,
ich danke Ihnen!

Mit rheimlichen Grüssen! 

Donnerstag, 12. Januar 2017

silvester-megafon

ich wünsche dir
ein haufen davon!
ruft mein silvester-
megafon.
genau das,
den riesigen spass!
ohne was du
niemals...
ich weiss!
oder willst
doch kummer
haben,
die letzen
hoffnungsvollen
stunden verjagen?
dann tu mir
ein gefallen,
das sind deine
wahlen,
erzähle es nicht
allen!
ich wünsche dir
ein haufen davon!
ruft mein silvester-
megafon.

den ersten schritt wagen

den
ersten
schritt
wagen,
dich 
wie
du
bist
zeigen
statt
ichkannnicht
tanzen,
vor
lachen
dann
nur
platzen

Geheimnisse aus Posterneuburg (3)

Als Mitzi ins Zimmer von Emma trat, hat Oma Emma im Bett geschmunzelt, und mit dem Notarzt ganz leise über etwas geflüstert.
-Zum Glück, nichts Ernstes, Oma! - lief Mitzi zu Emma, und hat sie so fest gedrückt, dass sie zu Luft geschnappt hat. 
-Nicht so fest, mein Schatz! - lachte sie.
-Entschuldige, Oma, ich war nur so erschrocken. 
-Fr. Birkam, Sie müssen aber im Bett bleiben, wie besprochen, die Rezepte gebe ich Herrn Birkam. - sagte der Herr Doktor, und ging aus dem Zimmer.
-Mitzilein, sei so lieb, und bring mir bitte mein Tagebuch.
-Welches meinst? - hat Mitzi gelacht. Oma Emma hatte nämlich einen ganzen Bücherregal voll von Tagebücher. Schon als kleines Mädchen hat Mitzi den Regal gern gehabt. Sie war so glücklich, in die Bücher schauen zu dürfen. Da waren tolle Zeichnungen von Oma, Ideen, die Oma so eingefallen sind, Geschichten, Gefühlen. Wie eine Märchenwelt, bunt, spannend, voll von Geheimnissen, und vor allem sehr spassig. Wie auch Emma Oma. Sie mit ihrer Lebensfreude hat jeden zum Lachen gebracht.
-Naja, bitte das Tagebuch vom Jahr 1953. Danke meine Liebe!
Mitzi stand vor dem Regal, und kamen plötzlich die liebe Erinnerungen, wieviel Spass sie mit dieser Schatzkiste immer hatte! War so dankbar für all das für ihre Oma.
-Gefunden, Omi!
Mitzi setze sich auf das Bett der alten kranken Dame und hat neugierig gewartet, was sie ihr zeigen wird.
-Weisst Du, wie alt ich war, als ich dieses Tagebuch geschrieben habe? Sehr jung, 21, in diesem Jahr habe ich deinen Grossvater kennengelernt.
-Können wir, Oma die alte Fotos aus diesen Zeiten auch anschauen? Ich liebe diese alte Aufnahmen! Du warst so eine schöne Frau!
-Ja, das war ich einmal, hihi.
Mitzi holte die schwere Holzkiste, die genauso zu ihren Lieblingserinnerungen gehört hat, wie der Tagebuchregal.
-Oma, bei dir ist es so schön. Danke, dass du für mich da bist!
-Komm, Mitzi, suchen wir die Fotos aus!
Mitzi hat gesehen, dass Emma doch nicht so gut geht, wie sie es zeigt..

schöne weihnachten


weihnachten hassen

weihnachten hassen
und dich leiden lassen
erwarten sachen
sie so wichtig machen
unmöglich halten
wieder fröhlich lachen
geht nicht, meinen
und traurig weinen
das kann man leben
sich damit quälen
wie wär aber endlich
halt anders wählen

Geheimnisse aus Posterneuburg (2)

Mitzi hat in der Nacht wieder kaum geschlafen. Immer diese komische Träume. Über den alten Mann mit dem Hund auf dem Lavendelfeld. Der Mann lacht laut, und sammelt Lavendel für sie. Für Mitzi, die die Lavendelduft nicht einmal leiden kann.
-Der Kaffe ist fertig!- hört die junge Frau eine piepsende Stimme aus der Küche.
-Oh nein, Julia ist schon wach, und macht den grossen Chaos da draussen! - denkt sich Mitzi, und springt schnell aus dem Bett, um nachzuschauen, was ihre 5 jährige Nichte gemacht hat.
-Überraschung! - strahlt die süsse Kleine mit einer Tasse in der Hand.
-Ganz lieb, danke dir!- sagte Mitzi lächelnd, und schaute heimlich um, wieviel Überraschung die Küchenfee für sie noch vorbereitet hat. Erleichtert konstatierte sie, dass weder die Kaffemaschine noch andere Geräte explodiert haben.
Huh, keine Morgenkatastrophe diesmal. Sogar Manfred, ihr Hund hat zufrieden gefrühstückt. Er hat die Kuchen-Reste von dem gestrigen Geburstagsfeier vor sich gehabt, und glücklich gemampft.
-Bombi, dir geht es aber gut...Julia, hast du auch schon etwas gegessen? - fragt Mitzi amüsiert.
-Ja - murmelt Julia ganz leise - wir haben die Kuchen mit Bombi geteilt.
Ich habe aber auch Karotten dazu gegessen, damit es gesund wird!
-Gut gemacht! Deine Mama wird sich sicher freuen. Hat sie übrigens schon telefoniert?
-Nein! - hat sie Mitzi gehört, und im nächsten Moment war sie weg, sie ist im Wohnzimmer verschunden. Bombi folgte ihrer Spielkameradin.
Mitzi wollte endlich ihr Koffeindosis zu sich nehmen, als sie von einer Sirene von der Strasse erschrocken wurde.
Ein Rettungswagen hat vor dem Nachbarhaus gebremst. Im Nachbarhaus
, wo Julias Oma gewohnt hat. Sie war die Zwillingsschwester von Tante Age. Die beiden sahen so ähnlich aus, man konnte kaum unterscheiden, wer Tante Agnes, wer Oma Emma war. Diese erstaunliche Ähnlichkeit hat immer wieder zu lustigen Missverständnissen geführt.
-Mein Gott, Emma Oma! - hat Mitzi geschrien, und sie lief in Pijama und barfuss auf die Strasse.

Geheimnisse aus Posterneuburg (1)

Kennst du Fr.Age? Sie ist die Tante von Jonathan.
Sie wohnt in Posterneuburg und hat 7 kleine Katzen. Katzen, die seit 5 Jahren immer noch genau so gross, beziehungsweise so klein sind, wie sie bei ihrem Geburt waren. Mit den Jahren gar nicht grösser geworden. Schon komisch, oder?
Aber bei Fr.Age läuft alles anders als normal.
Jonathan ist mein Freund, und wenn wir uns an unserem Geheimversteck beim alten Kirschbaum treffen, erzählt er immer die aktuellsten Geschichten von seiner geliebten Tante.
Stellt euch vor, als sie letztes mal den Geburtstag von Jonathans Mutter gefeiert haben, und alle eingeladene Gäste an dem feierlich gedeckten Tisch im Wohnzimmer gesessen haben, hat das Telefon geklingelt. Es war Tante Age. Ihre Stimme war ganz aufgeregt. Sie hat ganz kurz von einem Verbrechen erzählt, weswegen sie leider nicht zum Elisabets Party kommen könnte.
Es war merkwürdig, weil Posterneuburg war eine nette kleine Stadt, wo niemals sowas passiert ist.
Ein Verbrechen...
Alle Anwesenden haben eine Idee gehabt, was da geschehen konnte.
Mein Onkel, Henry war zum Beispiel völlig überzeugt, dass der Verbrecher die komische alte Postbeamte sei, die neulich in die Stadt umgezogen ist. Sie schaut ziemlich verdächtigt aus, sagte er. Man weiss es einfach, wenn man so ein guter Menschenkenner ist, wie Onkel Henry.
Jonathans Mutter, Elisabeth war aber der Meinung, dass ein Verbrecher nur ein Mann sein kann, und es war aller Wahrscheinlichkeit nach der neue Metzger. Er redet sehr wenig, und zu leise. Er verheimlicht etwas! Er soll der Täter sein.
Oma Emma hat ihre Augen verdreht, Quatsch das Ganze! Nur weil jemand neu in der Stadt ist, oder nicht viel tratscht, heisst noch lange nicht, dass man Krimineller wäre.
Ich sage euch was, der Dieb ist niemand andere als der ehemalige Bürgermeister.
Waas? - haben alle verblüfft gefragt. Wie kommst du denn darauf, Emma Oma?
Bevor Emma antworten konnte, hat jemand vor der Tür geklingelt. Es war Fr. Age
Agnes, Du bist es! Komm schnell rein! Wir machen uns sorgen um dich. Du musst jetzt alles erzählen, was los ist!
Aber Agnes ist stehen geblieben, und hat kein einziges Wort gesagt, nur gelächelt...

Wer ist Fr.age?

Wer ist Fr.age?
Ist jetzt deine Frage.
Sie ist eine Dame
Die ich fragen wage.

Liebe Fr.age, 
Sei lieb und verrate,
Wie sind deine Tage,
Während ich dir schreibe.

Bist du in der Lage, 
Wenn ja, bitte sage,
Lachen wenn die Haare,
Vergehen wie die Jahre.

Hör zu meine Kleine, 
Fängt an Fr. age, 
Was ich dir vorschlage, 
Finde deine Gabe!

Halte nichts für schade, 
Bedanke dich für alle, 
Trinke Tee mit Sahne, 
Sagte Fr.age.

Wenn ich nicht Versage, 
Und den Mut noch habe,
Will ich nur das eine, 
Geniessen alle Jahre.