geschichten, gedanken, mit und ohne rheimen

von edit arokszallasi


Samstag, 28. Januar 2017

mit rheimlichen Grüssen

Sehr geehrte Jury!

Lesen Sie bitte,
meine Gedichte,
lassen Sie wissen,
wie Sie sie finden.

Mit Ihrer Kritik
kann ich umgehen,
seien Sie ehrlich,
ich danke Ihnen!

Mit rheimlichen Grüssen! 

Donnerstag, 12. Januar 2017

silvester-megafon

ich wünsche dir
ein haufen davon!
ruft mein silvester-
megafon.
genau das,
den riesigen spass!
ohne was du
niemals...
ich weiss!
oder willst
doch kummer
haben,
die letzen
hoffnungsvollen
stunden verjagen?
dann tu mir
ein gefallen,
das sind deine
wahlen,
erzähle es nicht
allen!
ich wünsche dir
ein haufen davon!
ruft mein silvester-
megafon.

den ersten schritt wagen

den
ersten
schritt
wagen,
dich 
wie
du
bist
zeigen
statt
ichkannnicht
tanzen,
vor
lachen
dann
nur
platzen

Geheimnisse aus Posterneuburg (3)

Als Mitzi ins Zimmer von Emma trat, hat Oma Emma im Bett geschmunzelt, und mit dem Notarzt ganz leise über etwas geflüstert.
-Zum Glück, nichts Ernstes, Oma! - lief Mitzi zu Emma, und hat sie so fest gedrückt, dass sie zu Luft geschnappt hat. 
-Nicht so fest, mein Schatz! - lachte sie.
-Entschuldige, Oma, ich war nur so erschrocken. 
-Fr. Birkam, Sie müssen aber im Bett bleiben, wie besprochen, die Rezepte gebe ich Herrn Birkam. - sagte der Herr Doktor, und ging aus dem Zimmer.
-Mitzilein, sei so lieb, und bring mir bitte mein Tagebuch.
-Welches meinst? - hat Mitzi gelacht. Oma Emma hatte nämlich einen ganzen Bücherregal voll von Tagebücher. Schon als kleines Mädchen hat Mitzi den Regal gern gehabt. Sie war so glücklich, in die Bücher schauen zu dürfen. Da waren tolle Zeichnungen von Oma, Ideen, die Oma so eingefallen sind, Geschichten, Gefühlen. Wie eine Märchenwelt, bunt, spannend, voll von Geheimnissen, und vor allem sehr spassig. Wie auch Emma Oma. Sie mit ihrer Lebensfreude hat jeden zum Lachen gebracht.
-Naja, bitte das Tagebuch vom Jahr 1953. Danke meine Liebe!
Mitzi stand vor dem Regal, und kamen plötzlich die liebe Erinnerungen, wieviel Spass sie mit dieser Schatzkiste immer hatte! War so dankbar für all das für ihre Oma.
-Gefunden, Omi!
Mitzi setze sich auf das Bett der alten kranken Dame und hat neugierig gewartet, was sie ihr zeigen wird.
-Weisst Du, wie alt ich war, als ich dieses Tagebuch geschrieben habe? Sehr jung, 21, in diesem Jahr habe ich deinen Grossvater kennengelernt.
-Können wir, Oma die alte Fotos aus diesen Zeiten auch anschauen? Ich liebe diese alte Aufnahmen! Du warst so eine schöne Frau!
-Ja, das war ich einmal, hihi.
Mitzi holte die schwere Holzkiste, die genauso zu ihren Lieblingserinnerungen gehört hat, wie der Tagebuchregal.
-Oma, bei dir ist es so schön. Danke, dass du für mich da bist!
-Komm, Mitzi, suchen wir die Fotos aus!
Mitzi hat gesehen, dass Emma doch nicht so gut geht, wie sie es zeigt..

schöne weihnachten


weihnachten hassen

weihnachten hassen
und dich leiden lassen
erwarten sachen
sie so wichtig machen
unmöglich halten
wieder fröhlich lachen
geht nicht, meinen
und traurig weinen
das kann man leben
sich damit quälen
wie wär aber endlich
halt anders wählen

Geheimnisse aus Posterneuburg (2)

Mitzi hat in der Nacht wieder kaum geschlafen. Immer diese komische Träume. Über den alten Mann mit dem Hund auf dem Lavendelfeld. Der Mann lacht laut, und sammelt Lavendel für sie. Für Mitzi, die die Lavendelduft nicht einmal leiden kann.
-Der Kaffe ist fertig!- hört die junge Frau eine piepsende Stimme aus der Küche.
-Oh nein, Julia ist schon wach, und macht den grossen Chaos da draussen! - denkt sich Mitzi, und springt schnell aus dem Bett, um nachzuschauen, was ihre 5 jährige Nichte gemacht hat.
-Überraschung! - strahlt die süsse Kleine mit einer Tasse in der Hand.
-Ganz lieb, danke dir!- sagte Mitzi lächelnd, und schaute heimlich um, wieviel Überraschung die Küchenfee für sie noch vorbereitet hat. Erleichtert konstatierte sie, dass weder die Kaffemaschine noch andere Geräte explodiert haben.
Huh, keine Morgenkatastrophe diesmal. Sogar Manfred, ihr Hund hat zufrieden gefrühstückt. Er hat die Kuchen-Reste von dem gestrigen Geburstagsfeier vor sich gehabt, und glücklich gemampft.
-Bombi, dir geht es aber gut...Julia, hast du auch schon etwas gegessen? - fragt Mitzi amüsiert.
-Ja - murmelt Julia ganz leise - wir haben die Kuchen mit Bombi geteilt.
Ich habe aber auch Karotten dazu gegessen, damit es gesund wird!
-Gut gemacht! Deine Mama wird sich sicher freuen. Hat sie übrigens schon telefoniert?
-Nein! - hat sie Mitzi gehört, und im nächsten Moment war sie weg, sie ist im Wohnzimmer verschunden. Bombi folgte ihrer Spielkameradin.
Mitzi wollte endlich ihr Koffeindosis zu sich nehmen, als sie von einer Sirene von der Strasse erschrocken wurde.
Ein Rettungswagen hat vor dem Nachbarhaus gebremst. Im Nachbarhaus
, wo Julias Oma gewohnt hat. Sie war die Zwillingsschwester von Tante Age. Die beiden sahen so ähnlich aus, man konnte kaum unterscheiden, wer Tante Agnes, wer Oma Emma war. Diese erstaunliche Ähnlichkeit hat immer wieder zu lustigen Missverständnissen geführt.
-Mein Gott, Emma Oma! - hat Mitzi geschrien, und sie lief in Pijama und barfuss auf die Strasse.

Geheimnisse aus Posterneuburg (1)

Kennst du Fr.Age? Sie ist die Tante von Jonathan.
Sie wohnt in Posterneuburg und hat 7 kleine Katzen. Katzen, die seit 5 Jahren immer noch genau so gross, beziehungsweise so klein sind, wie sie bei ihrem Geburt waren. Mit den Jahren gar nicht grösser geworden. Schon komisch, oder?
Aber bei Fr.Age läuft alles anders als normal.
Jonathan ist mein Freund, und wenn wir uns an unserem Geheimversteck beim alten Kirschbaum treffen, erzählt er immer die aktuellsten Geschichten von seiner geliebten Tante.
Stellt euch vor, als sie letztes mal den Geburtstag von Jonathans Mutter gefeiert haben, und alle eingeladene Gäste an dem feierlich gedeckten Tisch im Wohnzimmer gesessen haben, hat das Telefon geklingelt. Es war Tante Age. Ihre Stimme war ganz aufgeregt. Sie hat ganz kurz von einem Verbrechen erzählt, weswegen sie leider nicht zum Elisabets Party kommen könnte.
Es war merkwürdig, weil Posterneuburg war eine nette kleine Stadt, wo niemals sowas passiert ist.
Ein Verbrechen...
Alle Anwesenden haben eine Idee gehabt, was da geschehen konnte.
Mein Onkel, Henry war zum Beispiel völlig überzeugt, dass der Verbrecher die komische alte Postbeamte sei, die neulich in die Stadt umgezogen ist. Sie schaut ziemlich verdächtigt aus, sagte er. Man weiss es einfach, wenn man so ein guter Menschenkenner ist, wie Onkel Henry.
Jonathans Mutter, Elisabeth war aber der Meinung, dass ein Verbrecher nur ein Mann sein kann, und es war aller Wahrscheinlichkeit nach der neue Metzger. Er redet sehr wenig, und zu leise. Er verheimlicht etwas! Er soll der Täter sein.
Oma Emma hat ihre Augen verdreht, Quatsch das Ganze! Nur weil jemand neu in der Stadt ist, oder nicht viel tratscht, heisst noch lange nicht, dass man Krimineller wäre.
Ich sage euch was, der Dieb ist niemand andere als der ehemalige Bürgermeister.
Waas? - haben alle verblüfft gefragt. Wie kommst du denn darauf, Emma Oma?
Bevor Emma antworten konnte, hat jemand vor der Tür geklingelt. Es war Fr. Age
Agnes, Du bist es! Komm schnell rein! Wir machen uns sorgen um dich. Du musst jetzt alles erzählen, was los ist!
Aber Agnes ist stehen geblieben, und hat kein einziges Wort gesagt, nur gelächelt...

Wer ist Fr.age?

Wer ist Fr.age?
Ist jetzt deine Frage.
Sie ist eine Dame
Die ich fragen wage.

Liebe Fr.age, 
Sei lieb und verrate,
Wie sind deine Tage,
Während ich dir schreibe.

Bist du in der Lage, 
Wenn ja, bitte sage,
Lachen wenn die Haare,
Vergehen wie die Jahre.

Hör zu meine Kleine, 
Fängt an Fr. age, 
Was ich dir vorschlage, 
Finde deine Gabe!

Halte nichts für schade, 
Bedanke dich für alle, 
Trinke Tee mit Sahne, 
Sagte Fr.age.

Wenn ich nicht Versage, 
Und den Mut noch habe,
Will ich nur das eine, 
Geniessen alle Jahre.